Meine drei Gründe für ein PR-Masterstudium

August 11, 2016

 

Das Jahr 2016 ist ein entscheidendes Jahr für mich. Im Juni gab ich meine Bachelorarbeit ab; drei Jahre Studium der Public Relations habe ich damit erfolgreich abgeschlossen. Bereits parallel zum Stress mit der Abschlussarbeit kam die immer drängendere Frage nach dem: Und dann?

 

 

Ich habe mich in dieser Zeit wahnsinnig viel mit Kommilitonen und Freunden über die individuellen Zukunftspläne unterhalten. Wie bereits nach dem Abi war von Reisen über „erstmal Geld verdienen“ bis zum zweiten Bachelorstudium alles dabei. Für erstaunlich wenige kam der für mich klarste Weg in Frage: ein konsekutives Masterstudium. Aber warum gleich nach dem Bachelorstress in das nächste Studium?

 

 

Ich suche die Herausforderung.

 

Es liegt wohl in der Natur des Bachelor-Master-Systems, doch über meine drei Jahre Bachelorstudium in Hannover manifestierte sich der Eindruck, viele Themen nur „anzuschneiden“. Die Dinge „oberflächlich“ zu behandeln. Mehr ist eben in Wochenendseminaren mit zwei, drei Wochenend-Blöcken nicht zu leisten. Dieses Problem hat nicht nur der PR-Studiengang an der HS Hannover - viele Bachelorabsolventen sagen, dass man „im Bachelor eigentlich nichts richtig macht“. Grund genug, sich noch Zeit zu nehmen und an einigen stellen in die Tiefe zu gehen. Ich für meinen Teil werde lieber herausgefordert oder auch mal überfordert als den Eindruck zu haben, Dinge nie richtig durchdrungen zu haben. Was absolut nicht heißen soll, dass ich in meinem Studium bisher nichts gerlernt habe oder dass es für mich zu keinem Zeitpunkt herausfordernd war. ;-)

 

 

Ich halte mir alle Türen der Karrieren offen.

 

Zwar sehe ich mich für den Moment nicht auf dem Chefsessel der Kommunikationsabteilung eines DAX-30-Konzerns, aber man weiß ja nie, wo man landet. Ungeachtet dessen, dass ein Masterabschluss in der Regel höhere Posten mit höheren Gehältern ermöglicht: Was, wenn ich mit später allein wegen einem fehlenden Master keine Chance auf einen bestimmten Job habe? Bevor an dieser Stelle Einwände kommen: Natürlich gibt es später auch noch Möglichkeiten, einen weiteren Abschluss zu machen. Doch wenn ich eins nicht will ist es ein zeitintensives Fernstudium neben dem Job. In eine solche Zwickmühle möchte ich nicht geraten. Darum lege ich mit einem Masterstudium vor dem Berufseinstieg den Grundstein für eine mögliche Karriere in der Kommunikationsbranche. 

 

Ich kann länger Student sein. 

 

Mal ehrlich: Das beste am Studium ist das Student sein. So ein Zwischending zwischen Schüler und Berufstätiger; steigende Verpflichtungen aber noch viele Freiheiten. In keiner Zeit des Lebens kann man derart viel unternehmen, sich ausprobieren und selbst kennenlernen, selbstständig werden. Nicht nur Büffeln und Gruppenarbeiten. Engagement in Vereinen oder spontane Wochenendtrips. Aufregende Partynächte, täglich neue Leute kennenlernen, sich verlieben. Lange Netflix-Abende mit Tiefkühlpizza. Das und viel macht doch das Studentenleben aus. Ich kann für mich sagen, dass ich mich in den vergangenen drei Jahren stark entwickelt habe. Nicht nur, dass ich eine Menge über das Fach Public Relations dazu gelernt habe - auch persönlich habe ich viel dazu gelernt. Mit dem Masterstudium möchte ich mir noch etwas mehr dieser wertvollen Zeit der Weiterentwicklung gönnen. 

 

Sicher gibt es noch eine Reihe weiterer Gründe, die für einen Master sprechen. Und natürlich haben auch andere Optionen nach dem Bachelorstudium ihre Vorteile. Letztlich muss jeder selbst herausfinden und entscheiden, was für ihn persönlich der richtige Weg ist. Ich glaube meinen gefunden zu haben. 

 

 

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Mit Bart und Mac

Hey. Mein Name ist Jan. Auf "Mit Bart und Mac" teile ich meine Erfahrungen zum Thema Studium, Praktika & Jobs sowie Trends aus dem Feld der Kommunikation. 

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© 2018 Jan Reinholz