Mit diesen zweieinhalb Fragen findest du das perfekte Praktikum!

October 10, 2016

Ich habe bereits erklärt, welche Fragen du dir vor der Praktikumssuche stellen solltest. Damit sind die Rahmenbedinungen abgesteckt. Doch nun kommt der schwierigere Teil: Wo will ich genau hin?  Wer ist ein guter Arbeitgeber? Wo kann ich viel lernen?  Anhand meiner Erfahrungen bei der Praktikumssuche möchte ich dir eine kleine Hilfestellung geben, damit auch du dein perfektes Praktikum findest.

 

 

Natürlich hat jeder andere Ansprüche an ein Praktikum. Um herauszufinden, welches Praktikum genau zu dir persönlich passt, solltest du dir deshalb folgende Fragen stellen:

 

1. Was kann ich? und 

2. Was möchte ich (kennen) lernen? 

 

Für Einsteiger in der PR-Branche sehen die Antworten auf die beiden Fragen oft ähnlich aus. Was kann ich? Die meisten haben eine Affinität für das Schreiben, oder aber haben ein Interesse in Richtung Events, Marketing oder Ähnliches. Viele haben vor dem Studium noch gar kein Praktikum absolviert. Vielleicht deuten Leistungskurse zu Schulzeiten erste Stärken an.

 

Die Frage „Was möchte ich lernen?“ würde ich folglich damit beantworten, was PR eigentlich ist, wie das im Berufsalltag aussieht und was man dabei alles machen kann. Vom Handwerkszeug eines Kommunikators bis zu den Strukturen eines Großkonzerns kann man in Praktika viele Erfahrungen sammeln. 

 

Die zweite Teilfrage: Was möchte ich kennen lernen? Darin geht es um persönliche Präferenzen hinsichtlich einer Praktikumsstelle. Habe ich ein Faible für Sport oder Finanzen? Stehe ich auf Mode Blogger oder finde ich Politik spannend? Hier sollte man auf die Suche nach seinen individuellen Interessen gehen.

 

Warum genau diese Fragen helfen, deinen Praktikumsplatz zu finden, möchte ich anhand eines Praktikums erläutern. 

 

Kurz noch dem Abi wusste ich noch nicht genau, wo die Reise hingehen sollte. Da ich schon immer gut im Fach Deutsch war und ich mich dafür auch am meisten interessierte, entschied ich mich dazu, etwas in Richtung Journalismus zu studieren. Da ich aber keine einschlägige Erfahrung vorweisen konnte (und ein Praktikum zum Studienantritt Voraussetzung war) wollte ich ein Praktikum in einer Zeitungsredaktion machen. Ich wollte also lernen, wie man journalistisch textet und wie der Alltag in einer Zeitungsredaktion aussieht. 

 

Da für mich das Lernen im Fokus stand und ich das Praktikum nicht aufgrund des großen Namens für den Lebenslauf brauchte, entschied ich mich für die Lokalredaktion in meiner Heimatstadt. Ich durfte wahnsinnig viel selbst machen, auch wenn es „nur“ Berichte über Polizeimeldungen oder Sportvereine waren und keine großen Enthüllungsstories: das Handwerkszeug und die Arbeit ist sehr ähnlich. Ich konnte also meine Kenntnisse und Erfahrungen, aufbauend auf dem, was ich schon konnte, erweitern.

 

Ganz ähnlich habe ich es auch bei den weiteren Stationen meiner Berufserfahrung gemacht. Ob Praktika, Werkstudentenjob oder freiwilliges Engagement. Im Zentrum stand nicht, welcher besonders renommiert ist oder wo ich leicht durchkomme. Sondern vielmehr: Wo nehme ich am meisten mit? Stelle dir einfach die oben erläuterten Fragen und komme deinem perfekten Praktikum ein Stück näher! ;)

 

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Mit Bart und Mac

Hey. Mein Name ist Jan. Auf "Mit Bart und Mac" teile ich meine Erfahrungen zum Thema Studium, Praktika & Jobs sowie Trends aus dem Feld der Kommunikation. 

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© 2018 Jan Reinholz