So wirst du zum "Lieblings-Praktikanten"

October 27, 2016

Mein Pflichtpraktikum im vierten Semester war eine tolle Erfahrung. Nicht nur, dass ich viel gelernt habe. Auch die Zeit als solche und im Team habe ich sehr genossen. Am Ende bekam ich von einer Kollegin sogar eine selbstgebastelte Karte mit der Aufschrift: „Lieblings-Praktikant“. Das hat mich sehr gefreut! Als ich darüber nachdachte, fielen mir fünf Tipps ein, die ich künftigen Praktikanten gerne mit auf den Weg geben will.

 

 

1) Zeige Demut

 

Ich bin anfangs ein eher schüchterner und zurückhaltender Typ. Entsprechend starte ich auch in ein Praktikum. Etwas overdressed, betont zuvorkommend, Aufgaben werden ohne Fragen erledigt, für Kritik wird sich höflich bedankt. Meiner Meinung nach ist das der beste Weg, um sich vorsichtig Respekt und Anerkennung zu verdienen. Man erkennt die Kompetenz seiner Kollegen und Vorgesetzten an. So punktet man mit Zurückhaltung und guten Arbeitsergebnissen.

 

2) Gib’ Gas

 

Jetzt ist es soweit! Du sitzt an deinem eigenen Schreibtisch und bekommst erste Aufgaben. Nimm auch das Kaffeekochen und Kopieren ernst. Erledige es sorgfältig, zügig und mit einem Lächeln auf den Lippen. Jetzt gilt es, dich zu beweisen. Wenn du bei kleinen Aufgaben punktest, werden schnell größere und spannendere auf dich zukommen. Gib’ Gas. Umso wertvoller bist du für deinen Arbeitgeber und umso mehr nimmst du aus dem Praktikum mit.

 

3) Sei kollegial und offen

 

Besonders wichtig ist es im Praktikum, dass du dich gut mit deinen Kollegen verstehst. Deshalb sollte man sich gleich zu Anfang bemühen, nett zu sein, zwischendurch mal zu quatschen (dabei aber nicht die Arbeit vergessen!) und Hilfe anzubieten, wo es nur geht. Wenn du gut mit deinen Kollegen klarkommst, fallt es dir einerseits leichter, jeden morgen aus dem Bett zu kommen. Es macht mehr Spaß. Andererseits helfen sie dir auch gerne und halten dir den Rücken frei, wenn es mal nicht so gut läuft.

 

4) Sei neugierig 

 

In erster Linie dient dein Praktikum natürlich dazu, Erfahrungen zu sammeln. Nutze die Möglichkeit und frage nach, was das Zeug hält. So zeigst du zum einen Interesse und kannst vielleicht in ganz andere Bereiche hinein schnuppern. Wer nur das Nötigste macht, braucht sich nicht zu wundern, wenn er sich auf Dauer langweilt und kein gutes Feedback bekommt.

 

5) Steck’ den Kopf nicht in den Sand

 

Neben tollen Aufgaben und Spaß mit den Kollegen wird es vielleicht auch Momente geben, in denen du dich ungerecht behandelt oder überfordert fühlst. Oder du wirst für deine Arbeit kritisiert. Versuche, dir das nicht allzu sehr zu Herzen zu nehmen (ich weiß, das ist manchmal schwer). Bewahre einen kühlen Kopf und fokussiere dich auf die Aufgaben, die vor dir liegen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und mit jedem Tag wirst du besser, in dem, was du tust.

 

Mit diesen fünf Tipps wird es dir vielleicht auch gelingen zum „Lieblings-Praktikant“ zu werden. In jedem Fall wird sich das Praktikum so aber lohnen - für den Arbeitgeber und vor allem für dich!

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Mit Bart und Mac

Hey. Mein Name ist Jan. Auf "Mit Bart und Mac" teile ich meine Erfahrungen zum Thema Studium, Praktika & Jobs sowie Trends aus dem Feld der Kommunikation. 

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© 2018 Jan Reinholz