In 3 Schritten zur Karriereplanung in der Kommunikationsbranche

November 4, 2016

Wie oft wurde ich schon gefragt: „Was studierst du genau?“ Und direkt im Anschluss kommt: „Und was willst du damit mal machen?“ Da lebe ich schön sein Studentenleben vor mich hin und werde doch permanent mit der Frage nach der Zukunftsplanung konfrontiert. Und da wir alle ambitionierte Vertreter der Generation Y sind, planen wir nicht nur unsere Zukunft, sondern unsere Karriere. Drei Jahre Bachelor, Auslandssemester, zwei Jahre Master, dazwischen vier Praktika. Dann Direkteinstieg als Berater in der Agentur, ehe nach drei, spätestens vier Jahren der Wechsel in den Konzern folgt. Bäm!

 

 

Dieser Druck von außen, aber natürlich auch unsere eigene Motivation erzeugt das latente Gefühl, unseren beruflichen Lebensweg planen zu müssen. Eine sich stets ändernde Umwelt, erhöhte Ansprüche und eine globalisierte Arbeitswelt machen es uns zusätzlich schwer. Und dann ist da noch dieses Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance.

 

Wer schon den perfekten Plan hat: Glückwunsch und viel Erfolg beim durchziehen! Für alle anderen: Keine Sorge, ich versuche mein bestes, um bei diesem Dilemma Hilfestellung zu leisten. Hier kommen meine drei Schritte zur Karriereplanung in der Kommunikationsbranche:

 

1) Schaffe dir eine Basis!

 

Wir sind zur Schule gegangen mit dem Ziel, von allem etwas zu lernen. Wir wollten (oder mussten) uns eben all das anzueignen, was wir später brauchen könnten. Im Studium dient zwar der Spezialisierung aber der Grundgedanke bleibt der gleiche. Lege dir mit dem Studium, Nebenjobs und Praktika eine Grundlage und halte dir solange es geht alle Türen offen. 

 

Solltest du planen, was genau du machst? Nicht direkt. Mache das, was dich weiterbringt! Solange du stets Neues lernst und nicht stehen bleibst, lohnen sich auch Umwege. Eine solide Basis ist die Grundlage für eine Karriere in der Kommunikationsbranche. Ohne sie lassen sich keine weiteren Schritte planen. 

 

2) Lerne dich besser kennen!

 

Bereits nach dem Schulabschluss hast du dich gefragt, was du gut kannst und wo deine Interessen liegen. Das solltest du weiterhin tun, um herauszufinden, wo deine Karriere entlang führen soll. Jeder Mensch ist anders und es gibt keinen „perfekten Karriereweg“.

 

Je mehr du kennenlernst, studierst, über den Tellerrand hinaus schaust, desto näher kommst du deinen individuellen Fähigkeiten und Interessen. Bedenke: Diese verändern sich im Laufe der Zeit. Oder die Schwerpunkte verschieben sich. Mist, wieder kann man an dieser Stelle nichts planen.

 

3) Höre auf zu planen!

 

Wir du gemerkt hast, hatten die ersten beiden Punkte keinen planerischen Charakter. Auch der dritte ist eine Enttäuschung für alle Planungs-Fetischisten. Und das, wo wir in der PR stets lernen, dass wir alles Planen müssen, Ziele festlegen und Zeitpläne schreiben sollen.

 

Ich bin der Auffassung, dass man sich zwar Ziele setzen kann, man die nächsten zehn Jahre mit Studium und Berufseinstieg aber nicht planen kann. Zu viel passiert bis dahin, woran wir heute nicht einmal denken können. Außerdem sollten wir uns von keinen äußeren Ansprüchen anderer unter Druck setzen lassen.

 

Und da wir heutzutage die Möglichkeiten haben: Nehmen wir uns die Zeit, herauszufinden, wo wir nach und nach landen. Es wird sich schon fügen, wenn wir am Ball bleiben und uns nicht den Kopf zerbrechen. ;-)

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Mit Bart und Mac

Hey. Mein Name ist Jan. Auf "Mit Bart und Mac" teile ich meine Erfahrungen zum Thema Studium, Praktika & Jobs sowie Trends aus dem Feld der Kommunikation. 

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© 2018 Jan Reinholz