5 Strategien für mehr Motivation, Selbstdisziplin und Produktivität

November 18, 2016

Ich musste mich in den vergangenen Tagen an einen meiner ersten Blogbeiträge erinnern. In „Meine drei Gründe für ein PR-Masterstudium“ schrieb ich: „Ich suche die Herausforderung.“ und „Ich für meinen Teil werde lieber herausgefordert oder auch mal überfordert als den Eindruck zu haben, Dinge nie richtig durchdrungen zu haben.“ Die Herausforderung ist bereits jetzt in meinem Master absolut da. 

 

Diese neuen Herausforderungen in Form von hohem Arbeitsaufkommen und abspruchsvollen Inhalten fordern mich auf ganz neue Weise - und lassen mich auch ganz neu über Produktivität, Selbstdisziplin und auch Motivation nachdenken. Denn war es im Bachelor in vielen Fällen mit vergleichsweise geringem Arbeitsaufwand gut machbar, ist allein die Seminarvorbereitung hier eine zeitintensive Tätigkeit.

 

 

 

Hier also einige Ideen und Versuche, mit mangelnder Disziplin, geringer Produktivität und kurzzeitigen Motivationstiefs fertig zu werden.

 

 

1) Die Morgenstunden nutzen

 

Zwar bin ich ein absoluter Nacht-Mensch, doch hört man immer wieder, dass erfolgreiche Menschen wie CEOs und Manager stets sehr früh aufstehen und in den ersten Morgenstunden eine Menge erledigen. Da ich da vielleicht auch mal hin will, versuche ich, diese Routinen bereits jetzt zu etablieren. Jeden zweiten Tag geht es deshalb für mich früh morgens zum Sport, ehe ich ab neun Uhr in die Vorlesung oder in die Bibliothek kann. 

 

Die morgendliche Sport-Zeit ist keine verlorene Zeit da a) In der Zeit stattfindet, in der ich sonst geschlafen habe (somit habe ich nicht weniger vom Tag) und b) Sport natürlich generell gut tut und besonders in stressigen Zeiten den nötigen Ausgleich schafft. Und das Gefühl, bereits so früh am Tag etwas geschafft zu haben, sorgt für zusätzliche Motivation über den Tag. :-)

 

 

2) Die Abendstunden nutzen 

 

Den ganzen Tag ist was los. Vorlesungen, Mensa, Gruppentreffen, Einkaufen, Wäsche waschen, Freunde treffen. Entsprechend produktiv werde ich dann erst wieder in den Abendstunden. Dann, wenn es dunkel und still wird, bei WhatsApp und Facebook nicht mehr viel los ist und man kurz davor ist, ins Bett zu fallen. Ich habe dann manchmal den Gedanken „Ach komm, das schaffst du noch vorm zu Bett gehen“. 

 

Und meist ist das so. Wer kennt sie nicht, die berühmten „Nachtschichten“, die schon das ein oder andere mal ganze Semesterprojekte gerettet haben. Wenn die Augen jedoch zu schwer werden, ist es Zeit, ins Bett zu gehen. Denn nichts ist wichtiger in stressigen Zeiten als Schlaf - wahlweise zu ersetzen durch Kaffee ;-).

 

 

3) Tagesziele setzen

 

Nichts ist für mich demotivierender als ein großer, schier unüberwindbarer Berg an Aufgaben. Und das Ganze auf einmal. Deshalb hat es sich für mich bewährt, nur grobe langfristige Ziele, dafür aber konkrete Tagesziele zu setzen.

 

So sage ich mir zum Beispiel „Heute arbeitest du diesen einen Text intensiv durch und recherchierst das und jenes Thema.“ So hat kann man auf ein ganz konkretes Ziel hinarbeiten und ist nicht gleich überfordert. 

 

 

4) Ablenkungen eliminieren

 

So sehr ich ein Fan meiner AppleWatch bin, so sehr lenkt sie mich ab, wenn ich mich wirklich konzentrieren muss. Wenn ich also einen Text sehr konzentriert durcharbeite heißt es: Handy weg, Smartwatch weg und sich eine Frist setzen, ab wann man wieder drauf schauen darf. Entsprechend kann man auch das WLAN deaktivieren, um prokrastinierendes Surfen zu verhindern.

 

Diese Frist kann entweder eine zeitliche sein, für mich als noch besser erwiesen hat sich aber zum Beispiel das Erreichen einer Seite im Text. So stellt man sicher, dass man die Zeit nicht mit „in die Luft gucken“ oder „Überlegen“ verbringt, sondern wirklich weiter kommt. 

 

 

5) Inspiration suchen

 

Natürlich bin ich insgesamt betrachtet motiviert, sonst würde ich wohl kaum immer noch die Vorlesungsbank drücken. Doch in Zeiten von Stress verliert man diese Motivation hin und wieder. Dann suche ich mir Dinge, die mich motivieren.

 

Das kann mal der Gedanke an die Zukunft sein. Etwa, welchen Job ich später mal haben will oder wo ich mal Leben will. Mir persönlich hilft es aber auch, andere Menschen zu sehen, die diszipliniert und motiviert ihre Ziele erreichen. 

 

Eine große Inspirationsquelle ist für mich Casey Neistat, der nicht nur den Traum eines erwachsenen Kindes lebt, sondern auch eine Energie an den Tag legt, die bemerkenswert ist. Aus seinen täglichen Vlogs kann man eine Menge Motivation mitnehmen. Auch schöpfe ich aus Musik, Filmen oder Serien häufig Motivation. Und selbst der ein oder andere Instagrammer kann über ein kleine Motivationstiefs hinweghelfen. 

 

 

In den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie erfolgversprechend die meinigen Ideen sind. Mit diesem Blogbeitrag habe ich jedenfalls die Abendstunden genutzt. :-)

 

Was sind eure Strategien für mehr Motivation, Selbstdisziplin und Produktivität? 

 

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Mit Bart und Mac

Hey. Mein Name ist Jan. Auf "Mit Bart und Mac" teile ich meine Erfahrungen zum Thema Studium, Praktika & Jobs sowie Trends aus dem Feld der Kommunikation. 

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